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Grünes Detox – meine liebsten Detox Kräuter

gruenes Detox mit Kräuter

gruenes Detox mit Kräuter

Geht das überhaupt, mit Kräutern entgiften? Klar geht das! Schon unsere Ahnen nutzten die Kraft der Natur, um im Frühling ihren Körper wieder fit zu machen.

Brennnessel (Urtica dioica)

Beginnen wir mit meinem absoluten Nieren-Favoriten, der Brennnessel. Für mich das potenteste Detox-Kraut überhaupt. Als Teedroge regt sie die Nieren an und unterstützt so die Ausscheidung von Schlacken, Säuren und Giftstoffen über den Harn. Wer es intensiver mag, der kann auch mit Brennnesselsaft entgiften. Brennnesselsaft reinigt das Blut nämlich noch wirksamer.

Inhaltsstoffe wie Kalium und Eisen versorgen den Körper in der Detoxzeit optimal. Eisen sorgt dabei für einen besseren Sauerstofftransport, und so für eine Belebung des ganzen Körpers. Kalium hingegen gleicht den Säure-Basenhaushalt aus, und beugt so den Entgiftungsnebenwirkungen wie Kopf- und Gliederschmerzen etwas vor.

Kontraindikationen: bei Überempfindlichkeit auf Brennnessel oder Ödemen infolge einer Herz- oder Niereninsuffizienz sollte man keine Brennnessel anwenden.

Brennessel gruenes Detox

Grüner Hafer (Avena)

Der grüne Hafer als Teedroge ist für alle geeignet, die an vermehrter Harnsäure leiden, denn er schwemmt die Harnsäure mild aus. Außerdem fördert er, wenn er vor dem Zubettgehen getrunken wird, den Schlaf. Gerade in der Detoxzeit lässt der Schlaf gerne auf sich warten, dann ist grüner Hafertee sehr zu empfehlen, denn auch guter Schlaf begünstigt das Loslassen.

Noch ein wichtiger Tipp für alle, die an Heuschnupfen leiden. Grüner Hafer lindert Heuschnupfen!

Die Flovonoide und Kieselsäure im grünen Hafer sind sehr hilfreich, um das Gewebe zu festigen und Haut und Haaren einen Neustart zu ermöglichen.

Kontraindikation: nicht anwenden bei Glutenunverträglichkeit.

Schachtelhalm (Equisetum)

Eine weitere harntreibende Pflanze, die Flovonoide und Kieselsäure in großen Mengen in sich hat. Wer also während der Detox-Kur sein Bindegewebe stützen und festigen möchte, sollte auf den Schachtelhalm als Detoxkraut auf keinen Fall verzichten. Auch hier ist der Schachtelhalmsaft wieder die wirksamste Variante.

Übrigens, wusstest Du, dass man Schachtelhalm auch Zinnkraut nennt?

Kontraindikation: nicht anwenden bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz- und Nierenfunktion.

Die Bitterkräuter

Löwenzahn (Taraxacum)

Wer in seine Detoxkur Löwenzahn einbaut, regt den Leberstoffwechsel aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe und Terpene an. Außerdem reinigt der Löwenzahn das Blut und bringt die Galle zum Fließen. Das enthaltene Kalium und die Flavonoide kurbeln auch unsere Nieren an und helfen so beim Abtransport von Stoffwechselschlacken und Abbauprodukten.

Wer mit Löwenzahnpressaft arbeitet, hat sowohl die Wurzeln als auch das Kraut des Löwenzahns enthalten. So kann man von den ganzen Gaben des Löwenzahns profitieren, denn die Blätter enthalten mehr Kalium und die Wurzeln mehr Bitterstoffe.

Aber auch als Löwenzahnsalat ist er entgiftend und aufgrund seines hohen Eiweiß- und Mineralstoffgehaltes eine Bereicherung der modernen Ernährung.

Kontraindikation: Überempfindlichkeit gegen Löwenzahn; Verschluss oder Entzündung der Gallengänge, Gallensteine; Lebererkrankungen; Magen- oder Darmgeschwüre. Auch in Schwangerschaft und Stillzeit sollte Löwenzahn nicht angewendet werden.

Auf der anderen Seite des Selbst-Bewusstseins stehen die Werte, die Ihnen wichtig sind. Und genau an diesem Punkt gibt es dann die – oft auch unbewussten – Kollisionen und den Moment, wo wir unsere guten Vorsätze nicht umsetzen.

Wermut (Artemisia)

Zugegeben, Wermut ist nicht jedermanns Sache, aber für mich gibt es kaum ein besseres Bitterkraut. Wermut regelt die Magen-Darmfunktion und wirkt spannungs- und krampflösend. So hilft Wermut, viele giftige Stoffe auch bei einem unzureichenden Stoffwechsel auszuscheiden. Der Spruch „Wermut heilt Schwermut“ zeugt davon, dass Darm und Psyche eng zusammenhängen.

Kontraindikation: Überempfindlichkeit. Auch in Schwangerschaft und Stillzeit sollte Wermut nicht angewendet werden.

Pfefferminze (Mentha piperita)

Wer nicht nur entschlacken möchte, sondern auch etwas Gewicht verlieren will, sollte auf Pfefferminze setzen. Ihre ätherischen Öle entspannen den Darm, sorgen dafür, dass mehr Gallensaft fließt und bremsen den Appetit.

Kontraindikation: Überempfindlichkeit; schwere krampfartige Magen-Darm- Beschwerden; Verschluss der Gallenwege; Entzündung der Gallenblase; Leberschädigung; Verdacht auf ein Magen- oder Darmgeschwür oder andere Erkrankungen, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen. Auch in Schwangerschaft und Stillzeit sollte Pfefferminze nicht angewendet werden.

Die Qualität der Kräuter oder Säfte

Achte bei Kräutern unbedingt auf exzellente Qualität, denn nur unbelastete und schonend verarbeitete Kräuter können Deinem Körper dienen. Schadstoffe wie Pyrrolizidinalkaloide, Pestizide und Fungizide sollten in keinem Fall Deinen Körper belasten. Auf keinen Fall solltest Du Teebeutel verwenden.

Eine weitere wundervolle Detox-Möglichkeit ist das typgerechte Detox mit Ayurveda. Wenn Dich das interessiert, kannst Du hier mehr darüber erfahren: https://kursayurveda-detox.annette-pitzer.de/

Vita

Dr. Annette Pitzer ist Mikrobiologin, Biochemikerin, Psychoonkologin, Heilpraktikerin in eigener Praxis: https://annette-pitzer.de/, Schamanin, Gesundheitscoach, Autorin und Bloggerin. Sie passt in keinen festen Rahmen und verändert ihr Leben wann immer ihr freiheitsliebendes Herz das fordert. Aufgrund eigener Krankheiten wendete sie sich früh Gesundheitsthemen zu. Dabei ist sie offen für jede Richtung. Egal ob wissenschaftlich fundiert, Neuland, Energiemedizin, traditionelle Medizin oder Schamanismus. Sie wandelt zwischen den Welten und benutzt die Werkzeuge die am zielführendsten sind.

 


Neugierde und Wissensdurst sind starke Triebfedern in ihrem Leben. Geht nicht, ruft ihr Kämpferherz auf den Plan und dann geht es meistens eben doch.


Das alles lebt sie in ihrer Praxis für integrative Medizin und Psychotherapie für und mit ihren Patienten aus.


Ihr Wissen teilt sie auf ihrem Blog „Gesundheitsgeflüster“  und als Gastautorin auf Gesundheitsblogs mit ihren Lesern.